Zeus
  Geschichte von Zeus
 


Wie ich zum Dobermann kam...

Seit ich ca. 7 Jahre alt war wollte ich einen Dobermann mein Eigen nennen. Zu verdanken habe ich das einer zauberhaften Dobermanndame namens Mücke, die ich damals kennenlernen durfte und die bei meiner Mutter beinahe einen Herzinfarkt verursacht hat, als sie uns hat spielen sehen.

Wie der Dobermann zu mir kam...

Leider musste ich mich aber noch einige Jahre gedulden, bis ein eigener Hund bei mir einziehen durfte. Vorher musste ich mit unseren Katzen und später der Golden-Retriever Hündin Cora von Akascha (1999-2007) vorlieb nehmen. Cora verdanke ich, dass ich die vielen kleinen und größeren Anfängerfehler schon bei ihr machen durfte und sie somit Zeus vorenthalten konnte.

2003 zog mein damaliger Freund von zu Hause aus und wir beschlossen, einen Hund anzuschaffen. Über die Rasse war man sich schnell einig, ein Dobermann sollte es sein. Um nicht wieder einem Hundevermehrer aufzusitzen, beschlossen wir, erstmal einige VDH-Züchter zu besuchen. Gesagt getan. Leider musste ich vor Ort feststellen, dass wir uns mit den Anschaffungskosten doch ziemlich verkalkuliert hatten. Wir hatten mit ca 800-1000€ gerechnet, die Züchter stellten sich aber einen Preis von 1300€ vor. Der Traum drohte zu zerplatzen und wurde vorerst auf Eis gelegt. Bis... bis wir nach einem Besuch in Berlin-Marzahn einen Abstecher ins Tierheim Berlin machten, da wir auf der Homepage des Tierheimes auf mehrere Dobermänner aufmerksam geworden waren. Die beiden die wir uns ansehen wollten, waren aber herzlich wenig an uns interessiert. Schon reichlich enttäuscht schlichen wir an den Zwingern entlang, bis wir bei einem kleinen Häufchen Dobermann ankamen, der noch nicht auf der Seite vorgestellt worden waren. Der kleine Bub kam auch gleich nach vorn ans Gitter und machte einen aufgeschlossenen Eindruck. Doch als ich ihn durch das Gitter anfassen wollte, biss er mir erstmal in den Ärmel und hielt den fest. Hoppla... Naja, wir wollten trotzdem mal fragen, wies um diesen Hund so aussieht und fuhren einige Tage später noch einmal ins Tierheim, brachten die erforderlichen Unterlagen vom Vermieter mit und gingen Probegassi.

 

    so sah er aus der kleine Kerl: dürr und struppig 

Naja, den Rest kann man sich denken, er kam mit nach Hause, erst einen Tag auf Probe und dann wurde am 05.01.2004 der Übergabevertrag gemacht und Zeus zog bei uns ein und brachte Leben in die Bude.

Im Nachhinein frage ich mich oft, wie das hat gutgehen können, da wir unendlich naiv waren. Wir haben nicht mit Problemen gerechnet, aber die kamen natürlich kurz über lang dann doch (eher kurz als lang...) Zeus blieb nicht allein, er zerstörte dann alles, was ihm zwischen die Zähne kam. Er neigte dazu in Situationen in denen er in irgendeiner Form überfordert war, an umstehenden Personen hochzuspringen und dann blitzschnell in den Ärmel zu beißen und zu schütteln. Es hat ein gutes halbes Jahr gedauert, bis er gelernt hatte, dass dieses Verhalten nicht erwünscht ist und auf Spielzeuge o.ä. umgeleitet werden konnte. Parallel zu dieser Arbeit die ich allein mit Zeus durchführte gingen wir in die ans Tierheim angegliederte Hundeschule. Dort hat Zeus den Anfängerkurs absolviert und den Fortgeschrittenenkurs begonnen. Leider zog die Hundeschule dann um und wir mussten uns eine Alternative suchen. So kamen wir zum Hundesport...

Am 05.03.2012 endete die Geschichte von Zeus. Nach vielen Monaten Kampf gegen seine Herzerkrankung (Mitralklappeninsuffizienz, Dilatation des Herzmuskels verbunden mit massiven Rythmusstörungen und daraus resultierendem Lungenödem) mussten wir Zeus gehen lassen. Es ist mir sehr schwer gefallen diese Entscheidung zu treffen und ich danke meinem Tierarzt Dr. D. Franke für die Unterstützung bei der Entscheidung und die haustierärztliche Betreuung von Zeus in den vergangenen 8 Jahren.

Zeusi wir lieben und vermissen dich noch immer!

 
  Es waren schon 41029 Besucher (116019 Hits) hier! (c) Christina Bornemann  
 
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